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FUNKTIONEN
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INHALT
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1. AUFBAU DES GERÄTES
2. GRUNDSÄTZLICHES ZUR SPIELWEISE
3. SEQUENZER MODUS
4. TALK / SOUND
5. NOTE / SCALE
6. TREMOLO
7. RANDOM
8. MIDI-SEQUENZER
9. EXPANDER MODUS
10. MIDI-CONTROLLER
11. WIE ERSTELLE ICH EIGENE WÖRTER?
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1. AUFBAU DES GERÄTES
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Die interne Klangerzeugung wird mit zwei unabhängig angesteuerten Speakjet-Chips realisiert. Beide haben jeweils einen Mono-Audio-Ausgang (32KHz-PWM-Ausgabe), die an einer 6,3mm Stereobuchse ausgegeben werden. Speakjet A liegt auf dem rechten und Speakjet B auf dem linken Audiokanal. Ein Y-Kabel (Insert-Kabel) trennt die beiden in zwei Mono-Audio-Ausgänge. Über ein externes Mischpult können die Sounds beliebig in ein Stereobild gelegt werden. Der Regler MIX kann das Lautstärkeverhältnis beider Chips verändern. In Mittelstellung sind beide gleich laut.
An der Struktur der Frontplatte lassen sich die einzelnen Funktionen des Synthesizers schon erkennen. Dieses sind die Funktionen für Start/Stop/MIDI-Sync/Tempo, die Tremolo-, die Sound/Talk-, die Noten/Pitch/Scale- und die Random-Funktionen. Die Schalter HOLD dienen zum Einfrieren der jeweiligen Joystickstellungen. Die Schalter REC (Record) dienen zum Abspielen der aufgezeichneten Joystickbewegungen. Mit dem Schiebeschalter in der Mitte werden die Betriebsmodi SEQUENZER oder EXPANDER ausgewählt.
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2. GRUNDSÄTZLICHES ZUR SPIELWEISE
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Im Sequenzer-Modus SEQ können die Sounds manuell gespielt werden. Ist der Sequenzer gestoppt, müssen, um Sounds zu hören, die Schalter TREMOLO A bzw B auf off stehen (untere Schalterstellung), da das Audio-Signal sonst unterbrochen ist.
Gespielt wird immer mit dem Joystick TALK. Dieser muss aus der Mittelstellung herausbewegt werden, um Sounds auszulösen. Dabei ist zu beachten, daß die Schalter HOLD und REC nach oben zeigen. Wird der Schalter HOLD nach unten gesetzt, so wird die momentane Joystickstellung eingefroren und eine weitere Bewegung des Joysticks hat keine Wirkung mehr. Dies macht allerdings nur außerhalb der Mittelstellung Sinn. Wird die Funktion HOLD nicht verwendet (Schalterstellung oben), werden die Joystickbewegungen über den Zeitraum von zwei Takten immer aufgezeichnet. Schaltet man nun den Schalter REC in die untere Position, werden die Joystickbewegungen der letzten zwei Takte automatisch abgespielt (eine manuelle Bewegung des Joysticks hat nun keine Wirkung mehr). Die Abspielgeschwindigkeit ist immer abhängig vom MIDI-Tempo (intern oder extern). Dabei wird im gestoppten Zusatand die Scale LED zum signalisieren des internen MIDI-Tempos verwendet. Sie blinkt immer kurz bei jedem neuen Takt auf. Damit hat man eine visuelle Kontrolle über den Aufnahmezeitraum der REC-Funktion.
Die über den Joystick TALK ausgelösten Sounds sind immer abhängig von den eingestellten NOTEN - Werten (Joystickstellung, Tonart, Scale-Schalter). In vertikaler Richtung befinden sich die Noten (maximal 3 Octaven) und in horizontaler Richtung der Pitch genannte Effect, der allerdings keine Verstimmung darstellt, sondern eine Veränderung der Formanten im Sound bedeutet (weiblich-männlich). Dieser Effect erzeugt den so typischen Robotersound. Auch hier stehen analog wieder die HOLD und REC Funktionen für den Joystick zur Verfügung.
Wird der Sequencer intern oder extern gestartet, kann das Audiosignal durch das Tremolo zerhackt werden. Dazu muss nur der entsprechende Schalter in die obere Position gebracht werden. Die Leds signalisieren den Rythmus (hell=Audio On). Dies kann natürlich für die Chips A und B unabhängig eingestellt werden. Das Raster wird mit Schalter 8/16 auf jeweils 8-tel oder 16-tel Beats gebracht. Die Phase kann mit dem rechts daneben stehenden Schalter eingestellt werden. Diese beiden Einstellungen gelten für A und B gleichermaßen.
Im Sequenzer-Modus SEQ ist es nicht möglich, per externe MIDI-Note, Sounds auszulösen. Im Expander-Modus EXP funktioniert der Synthesizer wie ein Drum-Expander-Modul. Wörter/Sounds werden nur per empfangenen MIDI-Noten ausgelöst. Die Sequ-enzer/Tremolo/Random/Scale-Funktionen stehen hier nicht zur Verfügung.
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3. SEQUENZER MODUS
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Wie oben schon kurz zusammengefasst, werden hier die Sounds manuell gespielt und können per MIDI-Clock zerhackt werden (TREMOLO).Es können Sounds auch frei ohne laufenden Sequenzer gespielt werden. Der Sequenzer ist per interner oder externer MIDI-Clock steuerbar. Der Sequenzer sendet im laufenden Betrieb immer MIDI-TIMING Daten (Start, Stop, Clock).
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4. TALK / SOUND
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JOYSTICK TALK
Dies ist der klangauslösende Regler. In Mittelstellung wird KEIN Sound erzeugt, es sei denn der zugehörige Schalter HOLD oder der Schalter REC befinden sich in unterer Schalterstellung und erzeugen eingefrorene/aufgezeichnete Joystickdaten. Mit dem Joystick TALK können bis zu 64 Sounds durchwandert werden, die in 8 Listen mit jeweils 16 Soundelementen nebeneinander liegen. Diese Listen sind bei jeder Soundbank unterschiedlich.
Oberhalb der Mittelstellung werden die Sounds in den Listen einzeln abgespielt. Unterhalb der Mittelstellung werden die Soundelemnte in der Liste als Sequenz nacheinander abgespielt, abhängig vom Ort. So können kurze sich wiederholende Sequenzen erzeugt werden, die aus bis zu maximal 16 Elementen bestehen. Einige der 12 Soundbänke enthalten weniger Soundelemente, um besser die gleichen Sounds treffen zu können.
SCHALTER HOLD (Talk)
In der unteren Schalterstellung friert er die aktuelle Joystickposition ein. Nun werden nur Sounds dieser Position gespielt.
Achtung: War dabei der Joystick auf Mittelstellung, wird natürlich auch KEIN Sound gespielt.
SCHALTER REC (Talk)
In der oberen Position wird laufend die Joystickbewegung über den Zeitraum von zwei Takten aufgezeichnet. Bringt man nun den Schalter in die untere Position, so wird die aufgezeichnete Bewegung des Joysticks abgespielt. Manuelles Spielen ist nun nicht möglich. Man beachte, daß die Geschwindigkeit immer vom MIDI-TEMPO abhängig ist. Das Aufzeich-nungsfenster wird (bei gestopptem Sequenzer) durch kurzes Blinken der Scale LED pro Takt signalisiert. Die Aufzeichnung (sowie das Abspielen) dauert immer zwei Takte, dann wiederholt sich das Schema. Bei gestarteten Sequenzer hat man eine visuelle Kontrolle über die MIDI-Clock LEDs.
SCHALTER LOOP
Ist der Schalter LOOP auf unterer Schalterstellung (LOOP on), dann wird der momentan angewählte Sound ständig wiederholt. Ist er auf der oberen Schalterstellung (LOOP off), dann werden die angefahrenen Soundelemente nur einmal gespielt. Dies gilt für beide Speakjets A und B gleichermaßen.
DREHSCHALTER SOUND
12 Patches stehen zur Verfügung. Diese können im laufenden Betrieb beliebig umgeschaltet werden. Pro Patch gibt es für die Speakjets A und B jeweils zwei mit dem Schalter SOUND TALK/SYNTH auswählbare Soundbänke
SOUNDS TALK: Soundlisten aus tonal spielbaren Allophonen
SOUNDS SYNTH: Soundlisten aus den Effektsounds (tonal nicht spielbar)
Eine Übersicht über die Patches kann dem Anhang entnommen werden.
REGLER SPEED
Abspielgeschwindigkeit der Allophone: links = langsam, rechts = schnell.
Hinweis: SPEED und TEMPO sollten nicht verwechselt werden. Mit TEMPO wird die Abspielgeschwindigkeit des internen Sequenzers eingestellt (wirkt auf das TREMOLO). SPEED ändert die Länge der generierten Talk/Synthsounds (nicht MIDI-synchron).
REGLER MIX
Lautstärke Speakjets A und B: Mittelstellung = beide gleiche Lautstärke
Hinweis: Dieser Regler arbeitet digital. Die Wertänderung kann manchmal etwas verzögert erfolgen, da die Daten erst im internen Speakjet-Buffer (FIFO) verarbeitet werden müssen. Dies kann sich bei verschiedenen SPEED - Einstellungen unterschiedlich auswirken.
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5. NOTE / SCALE
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JOYSTICK NOTE
Durch horizontale Bewegung wird der Sound durch Veränderung der Formanten (weiblich/männlich) beeinflußt, vertikal die Tonhöhe (abhängig vom den Einstellungen des Tonfilters SCALE). Ist der Schalter SCALE auf OFF, dann können über 3 Octaven alle Halbtöne gespielt werden. Ist der Schalter SCALE auf ON, dann werden die Töne innerhalb der eingestellten Tonleiter gespielt.
SCHALTER SCALE
ON/OFF - aktiviert/deaktiviert das Tonartenfilter
DUR/MOLL - schaltet um zwischen DUR-Tonleiter und harmonischem MOLL
DREHSCHALTER - Auswahl der Tonart
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6. TREMOLO
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Das TREMOLO arbeitet nur bei gestartetem Sequenzer mit interner oder externer MIDI-Clock/Tempo. Es kann für beide Speakjets unabhängig eingeschaltet werden. Sind beide eingeschaltet (ON), so ist über den Schalter PHASE eine Phasenverschiebung möglich. Der Schalter 8/16 stellt den Beat auf 8-tel oder 16-tel ein. Das TREMOLO läßt sich sehr gut an den beiden LEDs visuell erkennen.
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7. RANDOM
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Im Geröt sind verschiedene Zufalls-Algorythmen implementiert, die durch die Stellung des Reglers RANDOM ausgelöst werden. Die beiden Schalter aktivieren/deaktivieren jeweils für die beiden Speakjets A und B diese Funktion. In der Mittelstellung des Reglers wird KEIN Random erzeugt, da zur linken und rechten Reglerseite unterschiedliche Algorythmen wirken. Es können also ausgehend von der Mittelstellung verschiedene Effekte erzeugt werden.
Regelweg nach links ausgehend von der Mittelstellung:
Zufall wirkt zuerst auf Notenhöhe, dann auf Speed und auch auf Volume. Die Intensität ist in Stellung linker Anschlag am größten. Die zufälligen Variationen wirken immer ausgehend von den entsprechenden Reglerstellungen (NOTE, SPEED, MIX).
Regelweg nach rechts ausgehend von der Mittelstellung:
Zufall wirkt NIE auf die Notenhöhe, nur auf Speed, Volume und Pitch (Formanten - Joystick NOTE horizontal). Die Intensität ist in maximaler Stellung am größten. Die zufälligen Variationen wirken immer ausgehend von den entsprechenden Reglerstellungen (NOTE, SPEED, MIX).
Die Beeinflussungen sind nicht immer linear und erstrecken sich nicht über den gesamt verfügbaren Wertebereich - experimentieren führt hier zu interessanten Ergebnissen.
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8. MIDI-SEQUENZER
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Um den internen Sequenzer zu benutzen, muss der linke Schalter über dem Regler TEMPO auf INT (interne MIDI-Clock) gestellt werden. Nun kann mit dem Schalter START/STOP der Sequenzer gestartet oder gestoppt werden. In dieser Betriebsart läuft das Gerät als MIDI-Master und kann extern angeschlossene Geräte per MIDI-Clock synchron mitlaufen lassen. Die Geschwindigkeit wird mit dem Regler TEMPO eingestellt. Der Regelbereich liegt etwa zwischen Tempo 20 und 220. In Mittelstellung beträgt das Tempo etwa 115. Es sollte beachtet werden, daß über dem Regelweg auf Grund der begrenzten Auflösung nicht alle Tempi eingestellt werden können.
Um den Sequenzer als Slave zu benutzen, muss der Sync-Schalter auf EXT (externe MIDI-Clock) gestellt werden. Nun kann der Sequenzer von einem externen Sequenzer per MIDI-Clock gesteuert werden (START, STOP, CLOCK). Das Gerät versteht kein CONTINUE. Der Regler TEMPO hat jetzt auf das gespielte Tempo keinen Einfluss. Er sendet aber weiterhin MIDI-Controller-Daten und kann daher zusätzlich für andere Aufgaben verwendet werden.
Hinweis: Wenn der Sequenzer mit externer Clock läuft, kann man im laufenden Betrieb auf interne Clock INT umschalten und ihn mit dem momentan vom Regler eingestellten Tempo "out of time" laufen lassen (rechter Schalter muß auf START stehen). Schaltet man später wieder auf EXT, ist er wieder synchron mit der externen MIDI-Clock, da er sich im Hintergrund weiterhin die externe Clock merkt. Damit lassen sich rythmische Variationen im laufenden Betrieb spielerisch erzeugen. Die rote LED signalisiert immer die Eins des Taktes, die gelbe LED die Viertelnote. Der MIDI-Sequenzer sendet immer (INT und EXT) über MIDI-OUT die MIDI-Clock-Daten. Er sendet keine NoteOn/Off-Daten.
Achtung: Falls es bei externer Synchronisation zu Timing Problemen kommt, sollte überprüft werden, ob dem Gerät nur MIDI-Clock-Daten geschickt werden. Zusätzliche andere Daten, wie zum Beispiel kontinuierliche ProgrammChange-, ControlChange-, SysEx oder Noten-Daten sollten vermieden, notfalls aus dem MIDI-Datenstrom rausgefiltert werden!
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9. EXPANDER MODUS
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In diesem Modus funktioniert das Gerät als Soundexpander, und zwar wie ein Drum-Modul. Das heißt es lassen sich nicht einzelne Sounds über die Tastatur spielen, sondern es liegen verschiedene Sounds oder ganze Wörter auf den verschiedenen Tasten. Die Zuordnungen der Sounds und Wörter sind im Anhang aufgelistet. Das Gerät ist fest auf den MIDI-Empfangskanal 10 eingestellt und kann nicht verändert werden.
Die gespielten Sounds können zusätzlich durch den Regler SPEED und den Joystick NOTE verändert werden. Die HOLD - Funktion des Joysticks NOTE kann ebenfalls benutzt werden. Außerdem werden mit dem Drehschalter SOUND die Patches ausgewählt. Alle anderen Funktionen sind inaktiv. Nur das Senden der MIDI-Controller-Daten erfolgt hier genauso wie im Modus SEQUENZER.
Hinweis: Die Speakjets A und B erzeugen die selben Sounds.
Achtung: Da in diesem Mode der Regler MIX nicht das Volume der beiden Speakjets steuert, sollte vor der Umschaltung von SEQ auf EXP der Regler MIX auf Mittelstellung gedreht sein, um beide Speakjets zu hören.
Die Stellung der Schalter TREMOLO hat in diesem Mode keinen Einfluss auf die Audio-Ausgabe. Diese wird immer eingeschaltet.
Die rote Scale LED signalisiert empfangene MIDI-Noten.
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10. MIDI - CONTROLLER
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Alle Regler des Gerätes senden im laufenden Betrieb MIDI-ControlChange-Daten. Jeder Regler sendet dabei auf MIDI-Kanal 1 und 2 jeweils mit der gleichen Controllernummer. Im Anhang ist die Zuordnung der Nummern zu den Reglern als Liste angefügt.
Hinweis: Im Modus SEQUENCER werden die Werte pro Tick der internen oder externen MIDI-Clock gesendet. Sie sind also vom Tempo abhängig.
Im Modus EXPANDER wird mit schnellerer Geschwindigkeit gesendet, da keine MIDI-Clock vorhanden ist. Um den Datenfluss zu reduzieren, werden nie zwei gleiche Werte nacheinander gesendet. Das heißt, nur bei Wertänderung wird ein neuer Wert gesendet (pro Regler).
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10. WIE ERSTELLE ICH EIGENE WÖRTER?
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Zuerst:
Das Bilden von Wörtern mit dem Talking-Synth ist nur eingeschränkt möglich.
Die Phoneme/Allophone aus Patch 6 können durch geeignete Auswahl mit Hilfe eines externen
Sequencers verwendet werden. Experimentieren ist dabei zu empfehlen.
Achtung: Nur mit einem Keyboard manuell Wörter erzeugen zu können, ist nicht oder nur äußerst schwer zu erreichen.
Senden Sie die Sounds (Notennummern) die ein Wort bilden sollen nacheinander im Abstand von einem Tick (mit Notenlänge <= 1 Tick). Setze das Song-Tempo auf 40..50 bpm. Setze den SPEED-Regler vom Talking-Synth zwischen mittlere und maximale Position. Ist der SPEED-Regler auf minimaler Position, dann setze das Song-Tempo auf 20 bpm. Für die Verbesserung der Verständlichkeit variieren Sie die Speed und die Tonhöhe am Gerät.
Probieren Sie unterschiedliche Einstellungen. Probieren Sie auch unterschiedliche Sounds aus.
Ein Beispiel: Laden Sie das Standard-MIDI-File „Flame_Talking_Synth.mid“ in Ihren Sequencer und senden die Track-Daten (Notennummern) auf MIDI-Kanal 10 zum Talking-Synth (Einstellungen: Expander Mode, SPEED-Regler auf maximaler Position). Jetzt müssen Sie hören: „Flame MIDI-Talking-Synth Speech-Synthesizer“.
Achtung: Senden Sie vom Sequencer zum Talking-Synth ausschließlich Noten-Daten (NoteOn/Off), keine anderen Daten, wie zum Beispiel Control-Change, damit es nicht zu Empfangsstörungen kommt.
Bitte beachten Sie:
Die Sounds in Patch 6 haben sehr unterschiedliche Lautstärken und hören sich allein gespielt unter Umständen nicht so wie die Buchstaben an, für die sie verwendet werden sollen.
Dabei können folgende Regeln helfen:
1.
Es gibt keine 1-zu-1 Entsprechung von Druckbuchstaben und gesprochenen Sounds. Mehr als ein Buchstabe kann jeden Sound
einer Sprache bilden und, umgekehrt, jeder Buchstabe kann mehr als einen Sound bilden. Auf Grund dieser Unregelmäßigkeiten
ist es notwendig in Bedingungen von Sounds zu denken, nicht in Buchstaben, wenn man Phrasen erzeugt.
2.
Gesprochene Sounds sind akustisch verschieden, abhängig von ihrer Position in einem Wort. Zum Beispiel: Das Anfangs "B" in "Beep"
klingt akustisch anders als das "B" in "Box". Die "B" -Sounds variieren durch den Einfluss der Vokale, die ihnen folgen.
3.
Das menschliche Ohr kann die gleichen akustischen Signale unterschiedlich im Kontext von verschiedenen Sounds wahrnehmen.
Daher kann ein Allophone bei Benutzung in anderen Phrasen leicht unterschiedlich klingen.
4.
Einige Sounds treten in Wörtern nicht deutlich hervor und/oder andere verstärken sich durch folgende oder vorrausgehende bestimmten
andere Wörter. Zum Beispiel die zwei Worte "Night" und "Time". Einzeln gesprochen werden die "T" - Sounds gesprochen, aber
nacheinander ausgesprochen wie "Ni-Time".
5.
Die Stimmgeber Pitch, Rate, Frequenz sind manchmal bedeutender als das ausgewählte Phoneme. Bei gleicher Tonhöhe klingt die Phrase
sehr monoton und emotionslos. Bei Fragesätzen zum Beispiel hebt sich am Ende die Tonhöhe.
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